Adaptive Freiheitsgradeinbettung als kooperatives Userinterface für einen Assistenzroboter (DOF-Adaptiv)


Details zum Projekt

Projektbeginn (Monat / Jahr):
02/2021
Projektende (Monat / Jahr):
01/2024
Gesamtvolumen:
352.003,72


Förderprogramm

BMBF- Adaptive Technologien für die Gesellschaft - Intelligentes Zusammenwirken von Mensch und KI (BMBF - Fachprogramme (Diverse))



Projektleitung


Kurzbeschreibung

Ziel des Vorhabens ist es, die sog. ELSI-Aspekte - also die ethischen, rechtlichen und sozialen
Implikationen - für die Entwicklung einer leichteren Bedienung eines assistiven Roboterarms für Menschen,
die nicht oder kaum in der Lage sind, ihre Arme oder Hände zu bewegen, zu analysieren und in die
technologische Entwicklung einfließen zu lassen. Eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Produkten
und Dienstleistungen spielt die Akzeptanz. Um diese zu erreichen, werden von Anfang an alle relevanten
Nutzer:innen - von den betroffenen Menschen z. B. mit Tetraplegie oder einer neurodegenerativen
Erkrankung wie der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) oder Erkrankungen mit ähnlichen
Folgeerscheinungen sowie deren Angehörige und/oder Assistenzkräfte in die Untersuchungen
miteinbezogen. Die Akzeptanz wird unter anderem auch durch die Berücksichtigung von ethischen Fragen
beeinflusst. Hier stellt sich z.B. die Frage, inwieweit die technische Entwicklung die Selbstständigkeit und
Teilhabe fördert und was dieses konkret für die betroffenen Nutzer:innen, aber auch ihre Angehörigen und
Assistenzkräfte bedeutet. Welche Befürchtungen und Ängste gibt es? Zentral für die Entwicklung und
spätere Nutzung sind auch rechtliche Fragen, wie z.B. der Datenschutz gewährleistet ist, welche
Haftungsrisiken bei dieser Entwicklung eine Rolle spielen und wie es mit den Risiken aussieht. Diese
Fragen und viele mehr werden im Rahmen der Forschungsarbeiten untersucht. Die Ergebnisse fließen
unmittelbar in die technischen Entwicklungen ein.


Zuletzt aktualisiert 2021-14-07 um 14:00