Gewebt, gewirkt, geschäumt - 3D Textilien für die Gebäudehülle (Ge³TEX)


Details zum Projekt

Projektbeginn (Monat / Jahr):
10/2018
Projektende (Monat / Jahr):
04/2021
Gesamtvolumen:
302.282,53


Förderprogramm

Antragsforschung (BMUB-Forschungsinitiative ZukunftBAU)



Projektleitung


Kurzbeschreibung

Ausgangspunkt für „Ge³TEX“ sind Ergebnisse aus dem Projekt "3dTEX – Leichtwandelement“, Forschungsinitiative Zukunft Bau, die konkret weiterentwickelt werden sollen. Bei 3dTEX wurden strukturdifferenzierte Mono-Materialien mit Gradientenpotential für geschäumte Leichtbauelemente aus dreidimensionalen Textilien (Abstandstextilien) identifiziert, mit großem Potential für die Gebäudehülle. Dazu gehören Basaltfasern und Schaumbeton, Glasfasern und Blähglas und recyclierte PET-Fasern bzw. PET-Schäume. Die Werkstoffgruppen bieten jeweils im Zusammenspiel Synergien u.a. in Bezug auf Lastabtragung, Dämmung, Wetterschutz und Brandschutz. Dazu werden In Ge³TEX zunächst die mechanischen und bauphysikalischen Funktionalitäten je Werkstoffgruppe optimiert. Hier geht es einerseits um die Haftung zwischen dem jeweiligen Schaum und dem gewählten Fasermaterial und die Möglichkeit, im Zusammenspiel von Fasern und Schaum potentiell ein tragendes wie dämmendes Gradientenmaterial zu erhalten. Andererseits geht es um die textilen Geometrie der 3D-Textilien. Das Textil als verlorene Schalung wirkt maßgeblich gestaltgebend, es dient zudem dem Wetterschutz, der Lastabtragung auftretender Zugkräfte und der Optimierung der Schubkraftübertragung. Das finale Ziel sind Demonstratoren für den Wand- und Dachbereich, die durch funktional gestaltgebende textile Geometrien überzeugen. Im direkten Zusammenhang mit der Herstellung werden zur Stabilisierung zusätzlich Selbstfaltungs- bzw. Eigenkrümmungsmechanismen untersucht, es werden textilbasierte konstruktive Fügepunkte entwickelt für und die Implementierung von wärmeleitenden, PCM basierten und lichtleitenden Fasern evaluiert. 


Zuletzt aktualisiert 2021-12-01 um 11:54