Geodatenmanagement und Geodateninfrastruktur zum effektiven Verwalten des baulichen kulturellen Erbes in Hessen (KulturBauDigital)


Details zum Projekt

Projektbeginn (Monat / Jahr):
10/2018
Projektende (Monat / Jahr):
02/2022
Gesamtvolumen:
250.000,00



Projektleitung


Kurzbeschreibung

Ziel des Forschungsprojektes ist die Entwicklung eines Geodatenmanagements und einer Geodateninfrastruktur zur Bestandsdatenverwaltung des baulichen kulturellen Erbes (inklusive Bodendenkmäler) im Land Hessen mit Unterstützung von GIS und BIM. Ein Geoinformationssystem (GIS) ist dabei ein digitales System mit dem bauliche Objekte räumlich erfasst werden können und sich raumbezogene Problemstellungen in unterschiedlichsten Anwendungsgebieten modellieren und bearbeiten lassen. Über den räumlichen Bezug werden Informationen integriert betrachtet und ausgewertet, was eine Gesamtsicht auf die Kernprozesse Pflege, Baumaßnahmen und Nutzungskonzepte ermöglicht. Der Begriff Building Information Modeling (BIM) beschreibt eine Methode der optimierten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden und anderen Bauwerken mit Hilfe von Software. Dabei werden alle relevanten Bauwerksdaten digital modelliert, kombiniert und erfasst. Das Bauwerk ist als virtuelles Modell auch geometrisch visualisiert (Computermodell, digitaler Zwilling). Mit der digitalen Kopplung von GIS und BIM entsteht ein umfassender Datenbestand, der die abgestimmte Datengrundlage für Bau- und Pflegemaßnahmen darstellt. Damit liefert er das Fundament einer umfassenden Bedarfserhebung im Kulturbereich als Grundlage zur Steuerung der Entwicklungen und Investitionen. Er ergänzt den Dienstleistungsauftrag für Gutachter-Leistungen verschiedener Fachdisziplinen, die in einer umfassenden Gesamtbetrachtung der Liegenschaften des Mandanten Historisches Erbe des Landes Hessen münden. Durch das Forschungsprojekt KulturBauDigital werden die Grundlagen für das Geodatenmanagement für den Mandanten Historisches Erbe des Landes Hessen erarbeitet, die Stammdaten für die Bedarfserhebung erhoben, ein digitaler Prototyp erstellt und dieser am Beispiel Kloster Seligenstadt evaluiert.


Zuletzt aktualisiert 2021-13-09 um 12:54