Geodatenmanagement und Geodateninfrastruktur zum effektiven Verwalten des baulichen kulturellen Erbes in Hessen (KulturBauDigital)


Details zum Projekt

Projektbeginn (Monat / Jahr):
10/2018
Projektende (Monat / Jahr):
10/2021
Gesamtvolumen:
250.000,00



Projektleitung


Kurzbeschreibung

Ziel des Forschungsprojektes ist die Entwicklung eines Geodatenmanagements und
einer Geodateninfrastruktur zur Bestandsdatenverwaltung des baulichen kulturellen
Erbes (inklusive Bodendenkmäler) im Land Hessen mit Unterstützung von GIS und
BIM.
Ein Geoinformationssystem (GIS) ist dabei ein digitales System mit dem bauliche
Objekte räumlich erfasst werden können und sich raumbezogene Problemstellungen
in unterschiedlichsten Anwendungsgebieten modellieren und bearbeiten lassen.
Über den räumlichen Bezug werden Informationen integriert betrachtet und
ausgewertet, was eine Gesamtsicht auf die Kernprozesse Pflege, Baumaßnahmen
und Nutzungskonzepte ermöglicht.
Der Begriff Building Information Modeling (BIM) beschreibt eine Methode der
optimierten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden und anderen
Bauwerken mit Hilfe von Software. Dabei werden alle relevanten Bauwerksdaten
digital modelliert, kombiniert und erfasst. Das Bauwerk ist als virtuelles Modell auch
geometrisch visualisiert (Computermodell, digitaler Zwilling). Mit der digitalen
Kopplung von GIS und BIM entsteht ein umfassender Datenbestand, der die
abgestimmte Datengrundlage für Bau- und Pflegemaßnahmen darstellt. Damit liefert
er das Fundament einer umfassenden Bedarfserhebung im Kulturbereich als
Grundlage zur Steuerung der Entwicklungen und Investitionen. Er ergänzt den
Dienstleistungsauftrag für Gutachter-Leistungen verschiedener Fachdisziplinen, die
in einer umfassenden Gesamtbetrachtung der Liegenschaften des Mandanten
Historisches Erbe des Landes Hessen münden.
Durch das Forschungsprojekt KulturBauDigital werden die Grundlagen für das
Geodatenmanagement für den Mandanten Historisches Erbe des Landes Hessen
erarbeitet, die Stammdaten für die Bedarfserhebung erhoben, ein digitaler Prototyp
erstellt und dieser am Beispiel Kloster Seligenstadt evaluiert.


Zuletzt aktualisiert 2020-14-08 um 14:11